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reiſe nach Paris(oder London) allen Freunden und Be⸗ kannten ein herzliches Lebewohl zurief, auch hatte er nicht nöthig, ſich vom Kopf bis zum Fuß zwei Mal(ganz in Schwarz) neu zu kleiden und eine bequeme Reiſemütze zu kaufen, ſondern packte eines Tages ſeine Habſeligkeiten in einen Koffer, machte einige wenige Abſchiedsviſiten, bei denen man überall große Freude darüber äußerte, daß Herr Brunner in der Nähe bliebe, und endlich ſetzte ſich der junge Commis in den Poſtwagen, der ihn nach wenig Stunden in die neue Heimat hineintrug. Mehr als ſechs Jahre ſind vergangen, ſeitdem nun Herr Brunner im Comptoir der Firma T. W. Rauh ar⸗ beitet. Für die jungen Damen der Stadt iſt der junge Mann verloren, noch immer dämmern in ihm Ideen von einer Laufbahn, die in fernen Landen ſeiner wartet, und lieber will er der Liebe, als ſeiner glänzenden Zukunft entſagen. Daher beſchränkt er ſich darauf, den Dam ein angenehmer Geſellſchafter zu ſein, und an dieſen Um⸗ gang hat er ſich ſo gewöhnt, daß er ihn noch nicht aufge⸗ geben hat, als die kleinen Schweſtern der Damen, die er mit dem Kober unter'm Arme noch zur Schule wandern ſah, endlich auch junge Damen geworden ſind. Gar manchen Mitarbeiter der Firma T. W. Rauh hat Herr Brunner ſchon kommen und wieder gehen ſehen; er ſelbſt kommt ſich beinahe wie ein Thorwächter vor. Mit ge⸗
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