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ches Herz an ſich feſſele, um ſich bald darauf von bem weinenden Mädchen loszureißen, und in die graue Ferne hinaus einer glänzenden Zukunft entgegenzueilen. Der edlen Charakterſtärke jedoch, die dieſer Zug verrieth, fehlte noch eine höchſt wichtige, ergänzende Eigenſchaft— die Entſchloſſenheit; denn, wie geſagt, Brunner ſchwankte noch in ſeiner Wahl, ja, dieſe Schwankungen wurden noch vermehrt durch den plötzlich aufbrauſenden Wunſch, Bewohner eines der großen Handelsplätze jenſeits des Oeeans zu werden— als ihn, mitten in dieſen ſchwin⸗ delnden Plänen, das Anerbieten eines Handelshauſes in der Nachbarſchaft überraſchte, das ihn für ſein Comptoir engagiren wollte.
Der Gehalt, der geboten wurde, war lockend, und die Firma beſaß, wie Herr Brunner wußte, ausgedehnte Verbindungen in dem geliebten Auslande. Noch ſchwankte er— ſchwankte ſo lange, bis er dem Chef dieſes Hau⸗ ſes ſeinen perſönlichen Beſuch machte, und vor Schreck und Erſtaunen über die Eleganz des Zimmers, worin er empfangen wurde, über die Intelligenz des kleinſtädtiſchen Großhändlers, und vor Allem über die eigene Kleinheit vor der Hand alle ſeine wirren Pläne fallen ließ.
Herr Brunner bedurfte nun allerdings der in einer phantaſiereichen Abendſtunde für das ſtädtiſche Tageblatt aufgeſetzten Annonce nicht, in welcher er bei ſeiner Ab⸗


