Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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theilbar waren— erzühlte dann von ſeiner Rückkehr, dem Tode ſeiner Mutter, ſeiner Verheiratung und dem Zweck und Ziel ſeiner jetzigen Reiſe.

„Hier ſind wir nun bereits acht Tage,“— ſchloß er,„ohne nur eine Ahnung von Ihrer Anweſenheit, Sig⸗ nora, zu haben. Sie ſind in der ganzen Woche nicht aufgetreten?“—

„Wenn ich Ihre Erzählungen mit einigen Worten über meine Lebensweiſe, ſeitdem wir uns nicht geſehen haben, erwidere, wird Ihnen das nicht ſonderbar erſchei⸗

nen, Herr von Harder. Ich habe, als Sie damals aus der Reſidenz abreiſten, dieſelbe ebenfalls und an demſel⸗ ben Tage noch verlaſſen— und habe die Bühne nicht wieder betreten. Ich reiſte mit meinem Sohne zuerſt in meine Heimat Lucca, ſpäter nach Rom und habe mich endlich in dieſe Einſiedelei zurückgezogen, in der ich nur für meinen Sohn und der Erinnerung lebe.—— In düſteren Laubhallen flammt der Altar der Erinnerung am hellſten in ſeinem Kerzenglanze, und ich ſuche meine ein⸗ zige Ruhe noch darin, als ihre Prieſterin das Gedächt⸗ niß an frühere Tage und frühere Thorheiten mit Zeit und Zukunft zu verſöhnen.“

„Die Erinnerung macht weich und verklärt, und die heftigſten Schmerzen ſtimmen ſich harmoniſch in ihrem

Mangel, wie im unendlichen Tempel der Natur. Auch