Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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und aus den dunkeln Hüllen blickte die vollendet feinſte Lilienhand hervor.

Sie erwiderte die Verbeugung der Fremden mit einem ſtummem Neigen des ſtolzen Hauptes, während der ſchöne und reich in Sammet gekleidete Knabe liebevol den Arm um ſie ſchlang, als ob er ſie ſchützen wollte vor der unberufenen Nähe der Eindringlinge.

„Signora,“— ſagte Hans ehrerbietig,„geſtatten Sie den durch Ihre Huld erquickten Fremden Ihnen dan⸗ ken zu dürfen.“— Die Dame antwortete nicht. Sie zuckte und ſah empor— wankte— und preßte die feine Hand an die Bruſt— aus der ſich endlich— endlich ein leichter Auf⸗ ſchrei hervorrang.

„Harder!“—

Dieſen Namen hatten ſie Alle verſtanden.

Hans, welcher der wankenden Dame zu Hilfe ge⸗ ſprungen war, ſtand ſprachlos vor ihr und blickte in die entſetzten, bleichen— doch immer nochbezaubernd ſchönen Zügen— für deren Lächeln er einſt Leben und Seligkeit mit Freuden dahingegeben hätte.

„Signora!“ ſtammelte er endlich.——

„Welch' wunderbares Zuſammentreffen!— Welche Fügung des Schickſals— heute, da ich im Begriffe bin, Europa zu verlaſſen! Wir ſollen nicht ohne Abſchied für