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thun, als durch Genuß des Gebotenen der Gaftfreund⸗ ſchaft Ehre zu machen.
Die Erfriſchungen wurden köſtlich befunden, und Eugenie erinnerte ſich nicht, die Südfrüchte jemals ſo ſchön bereitet gekoſtet zu haben.
Sie bemerkte widerholt, daß man doch wohl nirgends beſſer zu leben verſtehe, als in dieſem Gottesgarten— Neapel.
„Aber auch nirgends leichter zu ſterben,“— ſetzte Hans ſo ernſt hinzu, daß ſie ſchandernd die eben ergriffene Frucht wieder niederlegte.
„Welche Qual,“— ſagte ſie langſam,„im Lande der herrlchſten Genüſſe leben dürfen, und doch nicht ein⸗ mal wagen zu können, ſeine duftigen Früchte ſere zu genießen! Immer in Furcht ſchweben zu müſſen, daß rach⸗ ſüchtige Hände den Tod hineinmiſchten Nein, zi komm', laß uns fortziehen von hier— es iſt nur gut, daß wir morgen ſchon dieſer verführeriſchen Küſte fern ſein werden— ich würde doch keine ruhige Stunde mehr hier verleben können.“
Sie waren aufgeſtanden und gingen einen andern Weg zurück, der, wie ſie ſchließen durften, der Villa ihrer freundlichen Wirthin zuführen mußte. Hans hielt es für eine Pflicht, wenigſtens einen 1Verſuch zu math it Dank ſagen zu können.


