Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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159 den Golf nach vorne, über Neapel zur Rechten und den Veſuv mit ſeiner Umgebung zur Linken bot.

Der ziemlich umfangreiche Vorſprung, den dichte Baumanlagen halhkreisartig umſchloſſen, war mit meh⸗ reren verſteckten Lauben geziert, die durch kleine Bos⸗ quets verborgen und vor der Sonnenglut geſchützt wurden, die jedoch die Ausſicht nicht beeinträchtigen durften. Mit vielem Geſchicke waren dieſe reizenden Ruheplätze gerade an die Stellen vertheilt, welche den beſten Ueberblick gewährten.

Unſere Reiſenden, die ſchon oftmals die Gaſt⸗ freundlichkeit der Neapolitaner kennen gelernt hatten, nahmen ohne Bedenken in einer der Lauben Platz, und weideten ſich an dem fortwährenden wunderbaren Wechſel des Panoramas, dem jede Aenderung des Lichtes nur neuen Reiz zu leihen ſchien.

Sie hatten ſich noch nicht lange niedergelaſſen, als ein Diener eine reiche Auswahl duftender Erfri⸗ ſchungen herbei trug und ſie vor den erſtaunten Frem⸗ den niederſetzte.

„Signora ſah Fremde nach der Terraſſe gehen und läßt bitten, auf ihrer Beſitzung eine Erfriſchung nicht zu verſchmähen.“

Nit dieſen Worten war er verſchwunden, und unſere überraſchten Freunde wußten nichts Beſſeres zu