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beugten Haltung mit einem Blicke die ganze Geſchichte ihres Unglücks geleſen.
Athemlos ſah er der ſonſt ſo ſtolzen und ſchönen Ophelia nach, die der gränzenloſe Leichtfinn eines Mannes geknickt hatte, wie der Nordwind mit ſeinem Hauche die ſchönſten Blüten vernichtet. 6
Die reichſte Erbin der Reſidenz kehrte als tief gebeugte und verlaſſene Frau in das Haus ihres Va⸗ ters zurück, aber aller Troſt des alten Mannes, alle Pracht ihrer Umgebung, all der Glanz ihrer Millionen konnten ihre Thränen nicht ſtillen, und die Roſen ihrer Wangen nicht zurückerkaufen.
Hans eilte nun ſeine Wohnung zu erreichen, um in den Armen der Geliebten Schutz zu ſuchen vor den Schreckb ldern einer ſchuldbelaſteten Vergangen⸗ heit. „Meine Eugenie!“ rief er lidenſchaftlich,„Du ſollſt niemals unglücklich, und Dein Glück ſoll mein Lben ſein
Ehe noch die vierzehn Tage verfloſſen, waren auch die Reiſeanſtalten beendet.
Hans hatte Ernſt Wendt aufgefordert, ſie zu be⸗ gleiten, da in Amerika für ihn eine angenehmere Zu⸗ kunft blühen würde als hier, und Ernſt hatte frendig
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