Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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ſcheeren wollen ihn zum Sohne, meine Haare würden nicht gebleicht ſein vor Sorge und Jammer.“

„Er hätte ſie glücklich gemacht, denn er liebte ſie — und ſie ſelber ſtörte damals ſeine Bitte um ihre Hand. Hätte ich ſie geſehen an ſeiner Hand wie wollte ich heute danken dem Gotte meiner Väter, der uns geführt hat ſo tief in das Elend von Babylon.“—

Dann trat er in ſein Comptoir und vernichtete einige Papiere.

„So,“— flüſterten ſeine Lippen—„wir haben genug, und er wird es gebrauchen. Er hat ſie geliebt, und er wenigſtens ſoll mich nicht haſſen dürfen.“

Das Unerhörte war geſchehen: Abraham Silber⸗ mann hatte achttauſend und fünfhundert Thaler— verſchenkt.———————————

Hans aber eilte dem Dachſtübchen zu, in dem die Braut ſeiner wartete.

Als er in die andere Straße biegen wollte, kam ihm aus derſelben ein hochbepackter Reiſewagen ent⸗ gegen, in dem eine ernſte, bleiche Frau lehnte.

Sie ſah ihn nicht, blickte nicht auf und ſchien, in Gedanken verſunken, nichts von der Pracht der Reſidenz zu bemerken, die ſie nun wieder umgab. Hans aber hatte ſie ſofort erkannt, die bleiche Frau, und in den gefurchten Zügen, in der runden und ge⸗