Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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mehr denken kann, ohne daß mir brechen möchte das Herz vor lauter Jammer.“

„Eingelöſt!“— ſtaunte Harder verblüfft, wäh⸗ rend ihn ein neuer Freudenblitz aus Silbermann's Au⸗ gen ſtreifte,—„das iſt ja ſonderbar— und doch mir erfreulich, da die unbezahlte Schuld ſchwer auf meiner Seele laſtete. Ich kann nun um ſo ruhiger ſein, da ſie ſchon längſt erledigt iſt. Ich danke Ihnen, Herr Sil⸗ bermann, und bitte, mich Frau von Brandach zu em⸗ pfehlen. Leben Sie wohl und verſuchen Sie, mit Ihrer Tochter vereint, wieder glücklich zu werden— ich reiſe in ſpäteſtens zwei Wochen nach Amerika zurück. Leben Sie wohl, mein armer Herr Silbermann.“—

Sie trennten ſich erſt an der Hausthür. Silber⸗ mann bat um noch einen Beſuch, wenn Ophelia ange⸗ fommen wäre, und Hans lehnte nicht ab— wenn er auch nichts verſprach.

Der Greis blickte dem jungen Manne nach, deſſen Schritt ſo elaſtiſch und leicht den Boden berührte, deſ⸗ ſen Geſtalt freudig und hocherhaben erſchien— wie ein Held nach erfochtenem Siege, und ein ſchwerer Seufzer wand ſich aus ſeiner Bruſt.

„Er iſt treu wie Gold, tren und ehrlich— ein

echter Harder. Gott meiner Väter, hätteſt Du mir be⸗