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und hatte doch die Huldigung des alten Soldaten allen jungen Elegants vorgezogen, war ihm aus reiner Nei⸗ gung zum Altare gefolgt, und pflegte ihn nun ſchon ſechs Jahre lang mit aufopfernder Liebe und Treue.
Wie geſagt, der Major grüßte ſeine eintretende Frau mit einigen kräftigen Tabakwolken, die ſie nicht verhinderten zu ihm durchzudringen und einen Kuß auf eine noch immer faltenloſe Stirn zu drücken.
Dann ſetzte ſie ſich ihm gegenüber an das Fen⸗ ſter, und nach einer Beſchäftigung greifend, frug ſie leichthin:
„Herr von Harder läßt auf ſich warten?“
„Er könnte wohl ſchon da ſein— es iſt Eins vorbei.— Doch, da wir noch einen Angenblick allein ſind, ſag' Hermine, wie gefällt Dir Eugenie?“
„Eugenie— richt gut, liber Monn. Noch etwas ſchüchtern zwar und eingeengt durch die neuen, ihr ungewohnten Verhältniſſe, wie auch durch den Todesfall, und einer Mutter gegenüber, die ſie kaum erſt einige Male geſehen hat— fonſt ſcheint ſie ſehr lieb und gut zu ſein. Laß uns nur erſt ein paar Tage Zeit, bis wir uns kennen gelernt haben, und laß Eugenie zu den neuen Verhältniſſen und beſon⸗ ders zu uns Vertrauen faſſen, dann ſollſt Du ſehen lieber Rüdiger, entfalten ſich ihre liebliche Natürlichkeit


