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im activen Dienſte ſtand, doch einige Jahre ſpäter zur Schonung ſeiner ſchlecht verharſchten Wunden ehrenvoll als General penſionirt wurde. Der ſchon ältliche Mann hatte der Freiin von Harder, deren Liebenswürdigkeit ſein bis dahin unbeſiegtes Herz eroberte, die Hand ge⸗ boten, ce Vermögensmitgift ablehnend, nur ſie ſich erbeten, und fünfzehn Jahre lang glücklich mit ihr elebt.
Bei ſeinem Tode ließ er ihr, außer Bornfeld als Witwenſitz, die Renten eines nicht unbedeutenden Ver⸗ mögens zum freien Nießbrauch— doch ſollten nach ihrem Ableben Beſitzungen und Vermögen ſelber an die Kinder ſeiner Schweſter zurückfallen.
Seitdem waren an die dreißig Jahre verfloſſen. Tante Frieda hatte zuerſt eine Zeit lang auf ihrem Wit⸗ wenſitze Fn darauf in der Reſidenz gelebt, bis ſie durch einen Schlagfluß gelähmt wurde, ünd nun ſich gänzlich auf ihren Witwenſitz i
Hier ſaß ſie nun bereits ſeit zwölf Jahren in dem alterthümlichen Zimmer auf dem Rollſtuhle, konnte ſeit zwölf Jahren keinen Schritt thun, da ſie wie eine lebloſe Maſchine an ihren Platz gefeſſelt war— und doch hatte Niemand jemals eine Klage von ihr vernommen, niemals waren aus ihrem gläubigen Herzen Frieden und Freudig⸗


