Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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daß das Opfer nicht umſonſt gebracht ſei! erwi⸗ derte die Freifrau bangend.

Hans kennt unſern Wahlſpruch und wird ihn treu bewahren. Ob er als Grundherr einſt auf dem Schloſſe ſeiner Ahnen ſitzen wird, oder ob er im Heere ſeines Königs eine ehrenvolle Stellung be⸗ kleide Blut und Leben für die Ehre unſeres Hauſes!

Einige Tage ſpäter hielt der Reiſewagen vor dem Schloßportale, und eifrige Diener waren beſchäftigt, Reiſeeffekten, Kiſten und Koffer aller Arten auf dem⸗ ſelben zu befeſtigen. Die Pferde ſtampften ungeſtüm die ſteinerne Rampe, und endlich war das große Werk vollendet der Wagen harrte nur auf ſeinen Reiſen⸗ den, um davon zu eilen.

Oben aber im Schloſſe lag Hans von Harder in den Armen der weinenden Mutter, die ihn immer von Neuem feſt an die treue Bruſt ſchloß, ſeine friſchen Lip⸗ pen küßte und ihn bat und beſchwor, auch in der Ferne gut und brav zu bleiben, und der Mutter nicht zu ver⸗ geſſen, die im ſtillen Zimmer inbrünſtig für ihn beten würde.

Es iſt genug, Gertrud, laß ihn gehen die Pferde werden zu unruhig! bat endlich der Freiherr

mild und ſuchte vergebens ſeiner Stimme Feſtigkeit zu

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