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geben;„es iſt genug, Kinder— auf frohes Wieder⸗ ſehen!“—
„Leb' wohl, meine Mutter!“—
„Leb' wohl, mein Sohn! Behüt' Dich Gott!“—
Der Freiherr führte ſeinen Sohn davon.
„Hans,“ ſagte er unterweges, und ſeine Stimme zitterte,„Hans, Du biſt mein einziger Sohn, der Letzte vom Hauſe Harder— mache ihm immer Ehre! Bei dem Andenken an unſere Ahnen beſchwöre ich Dich, werde ein rechter Mann, ein echter Edelmann! Bleibe brav und gut, treu Deinem Könige; mache Deinen Eltern Freude, deren einzige Hoffnung Du biſt, und vergiß in keinem Augenblicke unſern Wahlſpruch: Leben und Blut für die Ehre des Hauſes von Harder!— Gott befohlen, mein Sohn!“—
Der Schlag fiel zu, der Wagen rollte davon und ſechs Augen blickten ihm voll banger Liebe nach, bis die letzte Spur desſelben in weiter Ferne verſchwunden war.
Stolz ſtand das alte Schloß auf ſeinem Hügel, ſtolz wehte die Flagge der Harder's von ſeinen Zinnen — freundlich ging der Freiherr einem eben ankommen⸗ den Gaſte entgegen, und Niemand konnte es dem gan⸗
zen Hauſe anſehen, welches Opfer es eben ſeiner Ehre
gebracht hatte.
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