hier— glaube mir, es wird mir nicht ii als Dir! Der Hans iſt mein Herzbl att— aber die Ehre des Hauſes fordert es— und ſo ſei es denn!“—
Die Freifrau ſeufzte ſchwer und lehnte ihr Haupt an die Bruſt des Gatten, und Anna, die Thräne im Auge der Mutter bemerkend, knieete vor ihnen nieder und, Vater und Mutter mit den zar⸗ ten Armen umſchlingend, tröſtete ſie die Theuren mit den zärtlichſten Namen und mit dem Aus⸗ drucke kindlicher Liebe.
„Hans ſoll nach der Hauptſtadt,“ begann end⸗ lich der Vater wieder,„mein Freund, der Major von Welling, wird für ihn ſorgen und ihn in die Schule nehmen. Beſorge alles Nöthige, Gertrud,
damit der Junge ſobald als möglich fort kömmt.
Denn je länger die Reiſe hinausgeſchoben wird, um ſo ſchwerer wird der Abſchied, und Hans geht hoffentlich ſeinem Glücke, vielleicht Ruhm und Ehre entgegen— ſicher aber dem Beſten, was wir mit un⸗ ſerem kurzſichtigen Verſtande für ihn wählen konnten. Auch Du, mein Kind, hilf Deiner Mntter für den Bruder ſorgen; ich will unterdeſſen zu ihm gehen und ihm unſeren Euſ hluß mittheilen.“
„Gebe nur Gott, daß Aub gut werde, und


