Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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nicht, wie ſonſt wohl oft, das ernſte Sinnen der Mutter zu unterbrechen, und einige lange, beklemmende 3 ge⸗ Minuten flogen der Familie hin. Du haſt Recht, Curt, ſagte endlich die Frei⸗ ſrau feſt,Deine Gründe haben mich überzeugt, und auch ich 5 es ein, daß Hans fort muß, und gebe

Gott nr daß er brav bleiben möge und uns Ehre

mache. 2 haſt Du beſchloſſen, wann und reiſen ſoll? 2.

Ein frendiger Strahl blitzte über die Züge des Freiherrn, als er ſeine Frau ſeinen Wünſchen ſo ge⸗ neigt ſah. Er hatte einen harten Kampf mit dem Mutterherzen befürchtet und ſeit Tagen ſchon das Wort nicht ſprechen mögen, das doch nicht ausbleiben konnte und nun war ſie gan; ſeiner Anſicht ſah, wie er, ein, daß es die Nothwendigkeit er⸗ heiſchte, was er ſelber nur ungern geſchehen ließ.

Dank Dir, Gertrud ſagte er, ihr die Hand reichend,haſt ja immer bewie en, eh Du mein gutes, braves, mein ſtarkes Weib biſt, bereit, mit Deinem Curt die rauhen Wege zu gehen, wie die geebneten. Dank Din, daß Du auch heute Dein Herz ſo männlich bezwungen haſt und einwilligſt, den Jungen zu ſeinem eigenen Wohle wegzugeben. Ich weiß es thut Dir weh Du behielteſt ihn lieber

ohin er