in die reißende Strömung hinabziehen zu wollen ſchienen.
„Ich kann nicht helfen!“ ſchrie Peter.
Eine Bewegung noch, und das Fuhrwerk wäre in Trümmer zerſchlagen und die Inhaberinnen des⸗ ſelben in die Wellen des Stromes geſchleudert wor⸗ den: die erſchrockenen Mädchen ſtanden gerade im Begriff, ſich aus dem Wagen zu werfen, als eine Stimme in ernſtem und beinahe befehlendem Tone rief:
„Rühren Sie ſich nicht, bleiben Sie ſtill ſizen, wenn Ihr Leben Ihnen lieb iſt.“
Zu gleicher Zeit faßte eine kräftige Hand die wilden Pferde am Zügel.
„Frederik, ſpann den Wagen ab; und Du, laß' die Stränge fahren, ſteig' vom Bock herab und hilf' die Pferde losmachen,“ gebot dieſelbe Stimme. Drei fremde Diener und Peter vollzogen ſchnell den Befehl. Als die Pferde ſich frei fühlten und ſchnaubend auf der Straße ſtanden, wandte ſich die Aufmerkſamkeit nach dem Wagen und den erſchreckten Frauen. Derjenige, welcher bisher die Befehle er⸗ theilt hatte, ging mit den Worten auf ſie zu:
„Nun meine Damen, ſteht es ihnen frei...
Mehr hatte er nicht geſagt, als ſeine Augen auf Emy haften blieben und er ſich mit den Worten unterbrach:
„Mein Gott, was ſehe ich, Emy!“
Mit zwei Sprüngen befand er ſich am Wagen.
Selma und Hildur waren herausgeſprungen und Helene ſtand im Begriff, daſſelbe zu thun, als Graf Arthur Ruben herbeiſtürzte. Er riß S, beinahe
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