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Züge der jungen Wittwe. Während ihres Geſprächs begab ſich die übrige Geſellſchaft in den Garten. Als ſie allein waren ſagte der Paſtor:
„Ich habe das Glück gehabt, die Mutter der Frau Kapitänin zu kennen.“
Die Worte erweckten das ganze innere Leid He⸗ lenens. Ihr Angeſicht verfinſterte ſich zu einem ſchmerzlichen Ausdruck, und mit einem Lächeln voll Wehmuth und Kummer ſagte ſie:
„Aber ich habe niemals meine Mutter des Herrn Paſtors Namen ausſprechen hören. Wo machten Sie deren Bekanntſchaft?“
„An ihrem Sterbebett,“ antwortete der Paſtor mit einer tiefen Betonung ſeiner Worte.
„Ha!“ rief Helene, an allen Gliedern zitternd, während der wildeſte, durchdringendſte Schmerz ihr Angeſicht faſt verzerrte. Sie faßte des Paſtors Arm und ſtammelte:
„Sie haben ihr das Abendmahl gereicht, Herr Paſtor?“
Der Geiſtliche war gleichfalls erbleicht; es ließ ſich deutlich bemerken, daß eine peinliche Erinnerung vor ſeine Seele trat.
„Und meine theure, meine angebetete Mutter ſie ſagte nen e
Helene war kaum im Stande, dieſe Worte her⸗ vorzubringen.
„Frau Kahn, ich bin Prieſter; was einem Prieſter unter dem Siegel der Beichte anvertraut wird, das iſt in Schweigen begraben.“ „Ein einziges, nur ein einziges Wort, zur Auf⸗


