Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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„Gott behüte, Arvid, das heißt uns das Mäd⸗ chen verderben, wenn man ihr ſagt, daß ſie ſchön iſt,“ ſcherzte Hildur.

„Geh' nun artig hin und begrüße Papa und Mama, und ſtelle uns dem Mann Gottes vor, be⸗ denke, daß er das Paſtoramt bekleiden ſoll;— das iſt viel beſſer, als hier ſtehen und lauter albernes

Zeug ſchwatzen.“

XXXV.

Einige Stunden darguf ſaßen Hildur und Arvid in der kleinen Laube am Ufer. Unſer junger Lieu⸗ tenant hatte ſeinen Arm um Hildurs Leib geſchlun⸗ gen und hielt ihre Hand mit der ſeinigen umſchloſ⸗ ſen.. Er ſchaute ihr tief in die treuen Augen, während er mit ihr in ſeiner gewöhnlichen lebensfriſchen Weiſe plauderte.

„Alſo, meine geliebte Hildur, ſind wir endlich ſo weit gekommen, daß ich in einigen Tagen Dich meine Braut nennen darf, und dann, dann ſeiern wir die Hochzeit im Herbſt und ziehen nach Liljedal, welches ich gepachtet habe und für Deinen Empfang in Stand ſetzen werde. Ach! Hildur, wie lang hat nicht die Hoffnung, dieſen Traum verwirklicht zu ſehen, mir das Herz bewegt, und wie jubelt es jezt, da ich dem Ziele ſo nahe bin!— Sage mir, Hil⸗ dur, daß auch Du mit Sehnſucht und Ungeduld der Verwirklichung dieſer Bilder unſerer Kindheit ent⸗ gegengeſehen haſt..

„Arvid, bedarf es wohl meiner Worte, um Pir