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dem Blicke des jungen Prieſters ein Ausdruck, der faſt an Inſpiration grenzte.
Ehe der Wagen ſtill hielt, hatte Arvid den Schlag geöffnet, war heraus geſprungen und ſtand nun freude⸗ ſtrahlend vor den drei Mädchen und reichte Hildur mit einem warmen Blicke die Hand.
„Hildur, Hildur, ſo treffen wir uns endlich wie⸗ der nach einem ganzen Jahr der Trennung,“ rief er und drückte ihre Hände an ſeine Lippen, ehe die erröthende und äußerſt verlegene Hildur es verhindern konnte.
Der Blick, welchen er auf ſie heftete, war ſo be⸗ redt, ſo von Herzen kommend, daß er Alles ſagte, was die verſchloſſenen Lippen auszuſprechen ſich weigerten.
„Iſt es auch für Dich eine Ewigkeit geweſen?“ fragte Arvid und vergaß ganz und gar, Emy und Selma zu begrüßen.
„Arvid, wir ſind nicht allein,“ flüſterte Hildur mit ihrer ebenſo ſchüchternen als freundlichen Miene.
„Ich vergaß Erde und Menſchen, als ich Dich wieder ſah,“ erwiederte Arvid lachend, und der junge Lieutenant wandte ſich zu den Mädchen mit den Worten:
„Verzeihen Sie!— meines Herzens Freude geht Allem vor.“
Nachdem er Emy herzlich begrüßt hatte, reichte er Selma die Hand und rief mit froher Ueberraſchung:
„Ei der Teufel, kleine Selma, wie biſt Du ſo ſchön geworden;“— und unbeſchreiblich reizend war ſie in dieſem Augenblick, mit ihrem geſchmeidigen Wuchs, ihren ſeelenvollen Augen, und ihrem frohen Lächeln.


