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Herren in der Küche haſt; das iſt gleich Etwas, das Dich aufmuntern kann,“ antwortete Hildur.
„Ja ſo, Du denkſt, die Schuhmacher ſeien eine paſſende Geſellſchaft für mich, während Du mit Ar⸗ vid umgehſt.“
Selma war wieder erzürnt.
„Ach! Mein Engel, Du haſt hernach vierzehn Tage frei, um Dich liebenswürdig zu machen. Be⸗ ſinne Dich, da kommt ein Bischen von Gottes Wort her, in einem ſchwarzen Rock; denk einmal, wenn Du dieſes heilige Herz eroberteſt! Außerdem erſcheint ein Künſtler, welcher Dein Bild ſo hold und ſchön malen ſoll.— Liebe Selma, unſere Naſen werden unſterblich! wie gut werden ſie ſich im Portrait aus⸗ nehmen!“
Hildur ſchaute auf die Straße und unterdrückte einen Seufzer.
„Wie oft haſt Du ſchon geſeufzt und nach Dei⸗ nem Herzallerliebſten auf die Straße hinausgeſehen?“ fragte Selma lachend.„Es lohnt ſich nicht der Mühe, daß Du Deine Ungeduld verbirgſt, wir ſehen ſie dennoch, und..
„Du grämſt Dich zu Tode darüber, daß Du für jezt keine Herzensflamme haſt;— aber wenn das Glück Dir günſtig iſt, ſo verliebſt Du Dich in einen Geiſtlichen. Beeile Dich nun, und richte Alles zum Abendeſſen für uns.“
Selma wollte eben eine Antwort geben, als ein kleiner leichter Reiſewagen im Galopp auf den Hof hereingefahren kam. In demſelben finden wir Arvid fröhlichen Angeſichts und neben ihm einen Geiſtlichen von ernſter und nachdenklicher Miene. Es lag in


