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ten?“ ſagte Klara, indem ſie den Kopf erhob und ihren Mann unruhig anſah.
„In dieſem Fall, mein Engel, habe ich Nichts zu glauben. Du wünſcheſt ein Gelingen, und da muß auch ich hoffen, da Du ſo thuſt.“
Mit dieſen Worten küßte der Kammerrath ſeiner Frau artig die Hand.
Man legte bei Aengſö an und der Kammerrath verabſchiedete ſich verbindlich von den Damen.
Wiederum ſchaukelte das Boot auf den Wogen, und wiederum lehnte Klara ihr Haupt an Emy's Schulter, aber keine von beiden brach das Stillſchwei⸗ gen. Sie waren in ſich ſelbſt verſunken.
Endlich, als man Hanskär erblickte, fragte Emy:
„Wo ſollen wir anlegen?“
„Dort an der Spitze,“ ſagte Klara und richtete ſich auf.
Das Boot legte an, und unſere vier Paſſagiere ſprangen an das Land und wanderten von da weiter nach der Schere, wo die Hütte gelegen war. Man näherte ſich dem Berge von der Seite, wo das Häus⸗ chen aufgeführt war. Auf der andern, oder der Rück⸗ ſeite hatten ſich von Ratur einige Erhöhungen gebil⸗
det, und dadurch war es möglich, wie auf einer Treppe, nach der Spitze des Berges zu gelangen. Dort an⸗
gekommen, befand man ſich auf einer Plattform, welche mit dem Dache der Hütte in gleicher Höhe gele⸗ gen war. Nach dieſer Stelle lenkte Klara ihre Schritte, und die Andern folgten ihr. Als ſie ſämmtlich oben waren, bat Klara Emy, Etwas zu ſingen, gleichviel nn es nur eine Volksmelodie wäre.
artz, Blätter a. d. Frauenleben. 1. 16


