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„Ich will Deinen Vater ſehen.“
Ein paar Stunden nachher knieten Emy und der Kapitän an Ebba's Lager, während ein Geiſtlicher die Sterbgebete las, nachdem er den Dreien, welche der unerbittliche Tod zu trennen ſich anſchickte, das Abendmahl gereicht hatte.
Ebba lag ſo bleich ſo ſtill und mit gefalteten Händen da, und als der Geiſtliche geendet hatte, hob ein lezter Seufzer ihre Bruſt, ſie flüſterte noch den Namen ihres Gatten und ihrer Tochter, und dann war Alles aus.
Eine lange Stunde lag Emy noch da und horchte anf der Mutter Athemzüge; als aber Alles, Alles ſtill blieb, richtete ſie ſich heftig auf, warf einen verzweiflungsvollen Blick auf die Sterbende, ſtieß einen Angſtſchrei aus und fiel bewußtlos an dem Bette nieder.
Der bleiche Tod hohnlächelte über Deinen Schmerz, armes Kind; er hatte ſeine Beute ergriffen und gab ſie nicht mehr zurüc.
II.
Und nun, mein lieber Leſer, verſezen wir uns in einen andern Theil der Hauptſtadt, nämlich nach Nortullsgata, in das ſchöne, mit einem Garten aus⸗ geſtattete Beſizthum der Aſſeſſorin Trenner.
Es war zu Anfang des Monats Juni in dem⸗ ſelben Jahre, in welchem die oben beſchriebenen Er⸗ eigniſſe vorfielen.
In einem großen, ſauber möblirten Zimmer ſaß


