Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

238

Sophie d'Escare ſeieſt, dann würdeſt Du aus der Frau eines armen Landmanns in ein reiches Weib verwandelt werden!

Und welches Glück würde ich dadurch ge⸗ winnen, welches ich nicht jezt ſchon beſize.

Das, nicht arbeiten und ſtreben zu dürfen für die Deinigen!

Dieſes iſt etwas, wornach ich nicht trachte, denn mein Glück liegt gerade in der Arbeit für die Meinigen.

Biſt du deſſen ganz gewiß? Bedenke, daß die Mitgift, welche ich vor dreizehn Jahren in Empfang zu nehmen mich weigerte, im Laufe der Zeit ſich verzinst hat und folglich zu einem ganz bedeu⸗ tenden Vermögen herangewachſen iſt.

Jerome betrachtete ſie mit einem forſchenden Blick.

Ich erinnere mich nur Deiner Worte, als Du nch zehnjähriger Abweſenheit endlich zu mir zurück⸗

kehrteſt.

Wirklich! Jerome lächelte ſeiner Frau zu Wie lauteten die Worte? Ich glaube, ich habe ſie ganz vergeſſen.

Sie lauteten ſo:An dem Tage, an wel⸗ chem Jerome Basſal genöthigt werden würde, von Elias Levitain die Mitgift in Empfang zu nehmen, welche ſein Vater Sophie d'Escare als Gnadengabe geſchenkt, würde Julius Moulins vor Scham ſterben.

Und dann antworteteſt Du, fiel Jerome ein:Von dem Manne, welchen ich einſt liebte, b ja mein Gatte unmöglich eine Mitgift er⸗

eben.

Waos ich damals ſagte, wiederhole ich heute,