Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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236.

jezt, nachdem wir aber dies verhandelt, muß ich Dir mittheilen, daß wir Fremde haben, welche die Kacht über bei uns als Gäſte bleiben.

So o, das iſt keine fröhliche Nachricht. Du weißt, daß es mir nicht gefällt, fremde Perſonen in meinem Hauſe zu ſehen. Nun, wer ſind ſie denn?

Es ſind Franzoſen, antwortete Sophie, und ſah ihn an, zwar nicht furchtſam, aber doch mit einem unruhigen Blick.

Mein Kind, es wundert mich, daß....

ich ihnen Gaſtfreundſchaft erwieſen, un⸗ terbrach ihn Sophie.

Oh nein, denn, ſo böſe Du ihnen auch biſt, weil ſie nicht die Republik beibehalten haben, ſo ſind ſie doch Deine Landsleute; darum mußt Du es auch natürlich finden, daß ich ihrem Verlangen, hier die Nacht zuzubringen, willfahrt habe. Es ſind Mann, Frau und ein krankes Kind, welches es nicht vertragen konnte weiter zu reiſen. Ich will nur noch hinzufügen, daß der Mann heißt Elias Levitain!

Jerome ließ die Hand ſeiner Frau los, trat einige Schritte zurück und rief: 5

Elias Levitain hier unter meinem Dach! Du und er haben alſo einander wiedergeſehen?

Nein! antwortete Sophie. Elias ahnt nicht, bei wem er iſt; aber ich habe ihn geſehen. Elias weiß nicht, daß er unter dem Dache Jerome

Beſuls ſchüft. Ac, Julis fügte Sphie hir⸗

zu, indem ſie mit einem zärtlichen Blick zu ihm hin⸗

aufſah, als ich Elias wiederſah und in Gedan⸗ ken das Gefühl, welches ich einſt für hin hegte, mit

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