Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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tete auf ſeine Spielkameraden, zwei Knaben, den einen etwa zwölf und den andern ungefähr zehn Jahre alt.

Jezt hatte Julie ſich dem Fremden genähert und ſagte in einem wenig einladenden Ton:

Madame läßt Euch ſagen, daß Ihr die Nacht über zwei Gaſtzimmer benuzen könnt. Ich werde Euch zu denſelben begleiten.

Ja, und dann wird unſere Freundin Dir

Alles verſchaffen, was Du haben willſt, fiel die kleine Gabrielle ein, denn Du biſt mein Fremder.

Wieder ſtrich der Fremde freundlich den Kopf Gabrielles.

Meine kleine Gabrielle, ich bin mit Vergnü⸗ gen Dein Gaſt. Deine Mutter heißt alſo Sophie?

Ja Du, und dann iſt ſie ſehr ſchön und ge⸗ ſchickt, mußt Du wiſſen, ſiel die kleine Schwä⸗ zerin ein und wollte den Fremden nach dem Wagen begleiten.

Madame Matthieu fand dies durchaus nicht nach ihrem Geſchmack, ſondern faßte das Mädchen und ſagte ganz unfreundlich:

So, gehe nun und ſpiele und ſtöre die Leute nicht mit Deinem Geſchwäz!

Gabrielle blickte ſie an, ſchüttelte ihren kleinen Lockenkopf und hüpfte dann fort zu ihren Couſinen, welche ſich ganz anſtändig auf eine Bank unter den Bäumen geſezt, um in Frieden und Ruhe den Frem⸗ den zu betrachten. Die jungen Bürſchchen, welche be⸗ dentend älter, als ſie waren, waren nichts deſtowe⸗

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