Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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ſah ihr nach, darauf ſchüttelte ſie mit dem Kopfe und murmelte:

Unglück und Sorgen wird wohl dieſer Be⸗ ſuch in ſeinem Gefolge haben. Wir haben jezt hier ſo viele Jahre in Frieden und Ruhe gelebt, daß es mir vorkommt, als wenn wir wohl von ſolchen Of⸗ fenbarungen verſchont bleiben könnten.

Sie ging mit langſamen Schritten in den Hof hinaus. Ihr weit voraus war das kleine Mädchen geeilt und rief dem fremden Herrn zu:

Du und dein kranker Knabe könnt oben im Gaſtzimmer wohnen. Unſere Freundin wird Dich hinauf begleiten, und ich werde ſchon nachſehen, daß Du und Dein Knabe Alles erhaltet, was Ihr haben wollt. Du mußt wiſſen, daß ich viel Mitleid mit Kranken habe.

Ein ſchwaches Lächeln gleitete über des ele⸗ ganten Herrn düſteres und ſtrenges Antliz. Er ſtreichelte dem Kinde den Kopf und ſagte ganz freundlich.

Dank, mein Kind, daß Du mir eine ſo gute Nachricht gebracht. Sage mir, wie Du heißeſt?

Gabrielle Moulins, antwortete das Mäd⸗ chen, und blickte hinauf zu dem Fremdling mit ein Paar großen dunkeln und glänzenden Augen.

Deine Mutter heißt alſo Moulins?

Ja Du, ſie heißt Sophie Moulins.

Sophie, murmelte der Fremde und blickte das Kind gedankenvoll an.

Mein Vater, fuhr das Kind fort, heißt Julius Moulins; aber er iſt verreist. Das ſind meine Couſinen, ſchwazte das Kind und deu⸗