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den Fremden geſtellt hatte, denn ſie bemerkte gleich als Antwort auf ſeine Frage:
— Wenn Dein Kind krank iſt, dann kannſt Du hier bei mir bleiben, denn meine Mutter iſt ſehr gut.
Darauf ſprang das Kind in das Haus hinein; bei dieſer Einmiſchung des Kindes ſtand Madame Matthieu auf, eilte ihm nach, ſo ſchnell ihre alten Beine es vermochten, nachdem ſie dem Fremden ganz unfreundlich geſagt:
— Ich werde mich erkundigen.
Das Mädchen war indeſſen in den Hauseingang geeilt und rief, als ſie Sophien zu ſehen bekam:
— Mama, da draußen iſt ein Herr, der ein krankes Kind bei ſich hat. Er bat um Erlaubniß hier auszuruhen und ich habe es ihm verſprochen. Du darfſt nicht nein ſagen.
Das Kind ergriff die eine Hand Sophiens und blickte bittend zu ihr hinauf.
Sophiens Augen waren voller Thränen. Ihr ganzes Ausſehen zeugte von einem bewegten Ge⸗ müthszuſtand.
Dieſesmal muß es Mama erlaubt ſein Nein zu ſagen— rief Madame Matthien ganz athemlos.— Wißt Ihr, wer es iſt, der über Nacht uns gaſten will?— fügte ſie hinzu, ſich an Sophien wendend.
— Ja, ich habe ihn wieder erkannt,— antwor⸗ tete. Sophie.— Gehe Du, Julie, und führe die Rei⸗ ſenden in's Gaſtzimmer! Sorge dafür, daß ſie Alles erhalten, was ſie bedürfen.— Sophie ging in's Wohnzimmer hinein.
Madame Matthien blieb eine Weile ſtehen und


