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Jerome hatte in und für die Revolution gelebt, ihrer Grauſamkeit und ihren Vernichtungsgrund⸗ ſätzen gehuldigt; aber er hatte nicht an das künftige Ziel gedacht, wonach ſie ſtreben mußte.
Er war ihr auf ihren Blutwegen gefolgt, bis er an den Klippen der Mißgriffe geſcheitert. Unter der Anſtrengung, wieder davon los zu kommen, er⸗ wachten in ihm beſſere und edlere Inſtincte, und er ſchämte ſich der Vergangenheit.
Jetzt ſtand Jerome im Begriff ſich nach der Armee zu begeben, um mit Leben und Blut für die franzöſiſche Republik zu ſtreiten, welche bereits viel zu viel gekoſtet, daß nicht jeder Franzoſe ſie aus allen Kräften gegen ausländiſche Feinde hätte vertheidigen ſollen.
Jerome dachte über die Vergangenheit nach und ſuchte zu berechnen, was die Zukunft im Schilde führe; aber alle dieſe Berechnungen wurden von der Wehmuth und der Leerheit vernichtet, die ihn befielen.
Plötzlich legte er ſeine Hand auf die Bruſt, als wenn er hoffte, daß das kleine Paket, welches Sophie ihm beim Abſchied übergeben, im Stande ſein würde ſeine Niedergeſchlagenheit zu verſcheuchen.
Er zog es hervor, drehte es in den Händen und betrachtete es in der Dunkelheit mit Neugierde, als wenn er gewünſcht hätte, aus dem Unſchlag auf den Inhalt ſchließen zu können.
Nach Verlauf einer Stunde ſteckte er es wieder in die Taſche, gab dem Pferde die Sporen und vor⸗ wärts ging es.
Es war Mitternacht, als er bei einem kleinen
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