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zurück. Ich erzählte ihm was ſich zugetragen und er antwortete:
„Harthon hat mich bereits von der Verhaftung der Madame Morier unterrichtet.“
Darauf befahl er mir in ſeinem Hauſe zu bleiben, wo er mich in einem ſeiner Zimmer einſperrte. So verliefen drei Tage für mich unter der ſchrecklichſten Angſt.— Am vierten benachrichtigte er mich, daß Ihr frei wäret.“
„Ja, er ließ mich Euch durch eine Thürritze ſehen, und dann wurde ich von Paris hierhergeſchickt, um Euch hier zu erwarten.
Madame Matthien ſchloß wieder Sophie in ihre Arme und fügte hinzu:
„Als der Bürger Euch verließ, gab er mir Er⸗ laubniß hereinzutreten und ſagte:
„Bringt Eurer Herrin dieſen Brief; er enthält meinen letzten Gruß an ſie.“
Julie überreichte Sophien einen Brief.
Mit einer eigenen Bewegung öffnete die junge Frau das erſte Schreiben von ihrem Mann. Es lautete:
„Obgleich ich Euch dem Schutze meiner Schweſter und meines Schwagers anvertraut habe, würde ich doch nicht mit Ruhe an Euch denken können, wenn ich nicht die Gewißheit mit mir fortgenommen, daß Ihr an Eurer Seite Eure älteſte Freundin und Pflege⸗ rin beſäßet.
„Daß ich Euch ſo lange ihrer Geſellſchaft hahh berauben müſſen, war eine grauſame Nothwendigkei, welche die Rückſicht auf Eure Sicherheit dictirte,


