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ohne die Eiferſucht Jeromes zu reizen, oder ihn auf irgend eine Weiſe zu kränken.
Die Antwort Elias' an Basſal auf die letzteren Worte war deßhalb auch in Uebereinſtimmung mit ſeiner Auffaſſung ihrer gegenſeitigen Stellung⸗
„Die Furcht, Euch zu beleidigen, würde mich nicht davon abhalten den Verſuch zu machen Sophie wieder zu ſehen, wenn ich es übereinſtimmend mit Ehre und Pflicht anſähe,“ ſagte Elias ſtolz,„aber mein eigenes Rechtsgefühl ſagt mir, daß ich vor dem Wunſche, den ihr ausgeſprochen, Achtung haben muß. Darum, Bürger Basſal, ſage ich Euch: per⸗ ſönlich werde ich nie Eurer Gattin in den Weg treten; aber ebenſo gewiß iſt es, daß ich treulich über ſie wachen werde, bis ich mich überzeugt habe, daß ſie glücklich iſt. Ihr möget Sophie noch ſo weit wegbringen, ſo wird mein Auge unſichtbar ihr folgen um zu ſehen, wie ſich das Leben desjenigen Weſens geſtaltet, welches mein Vater meiner Obhut anver⸗ traut.“
Jerome legte die Hand auf den Thürgriff und bemerkte, indem er die Thür öffnete:
„Einmal verbarget Ihr ſie vor mir und es ge⸗ lang Euch, ein ganzes Jahr ihren Zufluchtsort vor den Blicken meiner Spione geheim zu halten. Jetzt
iſt die Reihe an mir. Ich will ſehen, ob es mir
nicht noch beſſer gelingt. Hättet Ihr damals nicht in kindiſchem Uebermuth geglaubt allein ihre Stütze ſein zu können, ſo würde Sophie heute nicht meine Gattin ſein, denn ich hätte ſie zu jener Zeit außerhalb der Grenzen Frankreichs in Sicherheit vor den Stürmen der Revolution gebracht. Ihr habt Ihr dagegen


