Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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eben ſo feſt hatte er beſchloſſen Sophie nicht aus den Augen zu laſſen. Er mußte wiſſen, welches jetzt ihr Schickſal werden ſollte.

Was wußte er wohl von dieſem Basſal, das eine Garantie dafür gab, daß Sophie glücklich werden würde? Durchaus nichts.

Was Elias wußte, war, daß Jerome zu den eifrigſten Anhängern Marats gehörte und daß er einer von denen war, welche die Freiheit und das Glück Frankreichs auf Haufen von guillotinirten Mitmenſchen errichten wollten. Es war demnach ein Mann ohne alle milde und menſchliche Gefühle.

Konnte Elias zu dem Herzen und Charakter einer ſolchen Perſon irgend ein Vertrauen haben? Un⸗ möglich! Wenn er im Allgemeinen grauſam ge⸗ weſen, ſo hatte man alles Recht zu vermuthen, daß er eben im Einzelnen auch ſo ſein würde.

Aus einem augenblicklichen Edelmuth hatte er Sophie zu ſeiner Frau gemacht; aber dies war keine Bürgſchaft für das Glück ihrer Zukunft.

Im Gegentheil, denn aus dieſer Verbindung, die ſo gut wie am Fuße des Schaffotts und wäh⸗ rend das Beil über dem Kopfe eines der Contra⸗ hirenden hing geſchloſſen wurde, war es nicht zu

rorten daß etwas Anderes, als Sorgen und Un⸗

glück hervorgehen würden.

Die FPflicht erheiſchte es deßhalb von Elias, daß er ſich zu überzeugen ſuchte, wie die Zukunft ſich geſtaltete, welcher Sophie entgegen ging. Was er für ſeine Schuldigkeit hielt, das wollte Elias eben ausführen.

Die Kunſt beſtand immer darin, dies zu thun,