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Nachdem Elias mit den Gefühlen tiefer Ver⸗ ehrung dieſe Zeilen von dem geliebten ewig ver⸗ mißten Vater geleſen, faltete er den Vrief zuſammen und legte ihn mit dem verſiegelten Paquet wieder in den Tiſch hinein. Jerome überreichte er das Erb⸗ ſchaftsdocument mit den Worten:
„Ueber Sophiens Herkunft habe ich nichts mit⸗ zutheilen, da Alles, was ſie betrifft, ſich auf das beſchränkt, was mein Vater verordnet hat.
Jerome warf einen flüchtigen Blick auf das Papier, gab es dann wieder zurück und ſagte:
„Behaltet es in Eurer Verwahrung; ich brauche Sophiens Mitgift nicht, und will unter den gegen⸗ wärtigen Verhältniſſen nichts damit zu thun haben. Es iſt ihr, nicht mein Vermögen; und wenn ich etwas von Sophiens Herkunft zu wiſſen wünſchte, ſo geſchah das in der Hoffnung, ſie irgend einem Verwandten anvertrauen zu können, der im Stande wäre ſie zu beſchützen, da ich unverzüglich Paris verlaſſe. Sie hat keine Verwandten, folglich bin ich ihre einzige Stütze. Da ich das weiß, ſo habe ich nichts mehr hier zu thun, Darum Leb wohl!— Sollte der Tod mich ſehr raſch wegreißen— Jerome machte eine Bewegung mit der Hand, um das Beil zu bezeichnen— ſo müßt Ihr Euch ihrer annehmen, wachet aber dann klüger und beſſer über ſie, als Ihr es gethan.“
Jerome näherte ſich der Thüre.
„Wohin reiſet Ihr?“ fragte Elias.
„Erſt werde ich Sophie zu einer ſichern Frei⸗ ſtätte außerhalb der Grenzen Frankreichs führen;


