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Der Brief an Elias lautete: „Mein lieber Sohn!“
„Wenn Du dieſes lieſt, biſt Du an meiner Stelle und der Vollſtrecker meines Willens. Es iſt darum auf Dich das Vertrauen übertragen, welches Mirabeau mir in dem Augenblick ſchenkte, als er Sophie meinem Schutz anvertraute. Meine Pflicht iſt es, ſeinen letzten Willen, den er am Tage vor ſeinem Tode ausſprach, Dir mitzutheilen. Siehe hier, was er enthält:
„Iſt die Marquiſin de Maillé todt, wenn Sophie das Alter erreicht hat, in welchem ſie zu erfahren wünſcht, wer ihr das Leben gegeben, ſo muß ſie darüber in Unkenntniß bleiben. Lebt die Marguiſin, dann darf Sophie an ihrem achtzehnten Geburtstag von dem beigelegten verſiegelten Paquet, welches ihr allein übergeben wird, Kenntniß nehmen.
„Dies, Elias, war des großen Mannes beſtimmt ausgeſprochener Befehl, dem Du gehorchen mußt. Iſt aber die Marquiſin geſtorben, wenn Sophie achtzehn Jahre wird, dann iſt das Geheimniß ihrer Herkunft begraben, und Du mußt das verſiegelte Paket den Flammen übergeben.
„Achtung vor dem Willen der Todten iſt Pflicht der Nachlebenden, und mein Sohn wird deßhalb in Allem dem folgen, was die Pflicht gebietet. Ich vertraue mit Ruhe das Glück und die Zukunft Sophiens Deinen Händen an, und füge nur hinzu: möge Abrahams Gott über Dich wachen!
Jacob Levitain.“


