Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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Die Stimme des Elias rief ihn indeſſen in die Gegenwart zurück.

„Ich habe den Brief geleſen, welchen Ihr mir überreicht,— und ich würde durch denſelben hinters Licht geführt worden ſein, wenn nicht heute; als ich aus dem Gefängniß kam, mich der Zufall zum Zeu⸗ gen einer Scene zwiſchen Euch und Sophie gemacht hätte. Dadurch weiß ich, daß ſie, um mein Leben zu retten, mehr aufgeopfert hat, als das ihrige, ihre Freiheit.“

Elias ſprach die letzten Worte mit Bitterkeit aus.

„Ja, Ihr habt Recht,“ antwortete Jerome und richtete ſich in ſeiner ganzen Höhe auf.„Eure Rettung iſt ſo theuer geweſen, daß ich keines Men⸗ ſchen Leben eines ſo hohen Preiſes werth halte. Aber es war nicht, um Euch das zu ſagen, daß ich mich hier eingefunden, ſondern um... 4 4

„Kenntniß zu nehmen von Sophiens Mitgift,“ fiel Elias ihm ins Wort.

„Daß ſie eine ſolche beſitzt, iſt mir unbekannt, und wenn es der Fall iſt, ſo geht mich die Sache nt an.— Ich möchte nur wiſſen, weſſen Kind ie iſt.“

„Weſſen Kind!“ wiederholte Elias,„das werdet Ihr wohl wiſſen, der Ihr verſprochen habt, ſie zu beſchützen und mir den Gruß durch den Gensdarmen ſandtet.“

Der Gruß enthielt nur ein Mittel, durch wel⸗ ches ich hoffte ſie dem Tode entreißen zu können⸗ Vor dem Gericht gab ich ſie als eine Tochter von Marat aus, deren Schickſal er mit dem meinigen zu verbinden wünſchte. Ich benutzte einen Brief von

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