Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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verſtanden, und jetzt, wo er zur Auffaſſung deſſelben erwachte, jetzt waren die Flügel der Freiheit mit dem Blute Unſchuldiger beſchmutzt, ſo daß ſein Herz ſtille ſtand aus Furcht vor der Zukunft.

Gerade das Herz des franzöſiſchen Volks bebte zurück vor dem Racheruf, welcher einſt aus den Grüften der unſchuldig Gemordeten emporſtürzen würde.

Die Revolution hatte in ihrer Raſerei gerade diejenigen verſchlungen, welche ihre Entwickelung be⸗ ſchleunigt und an der Spitze ihrer Bewegungen ge⸗ ſtanden hatten. Nun wohl, dann gab es keine Grenze für ihre Verheerungen..

Die perſönliche Sicherheit, welche fortwährend bedroht war, brachte die Individuen dazu an ſich ſelber zu denken, und den morgenden Tag und die Fortſetzung der Schreckensherrſchaft zu fürchten.

Die Worte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit konnten nicht mehr bezaubern, da ſie von einem Beile begleitet waren, immer bereit auf des Bür⸗ gers Kopf herabzufallen.

In demſelben Augenblick, in welchem das fran⸗ zöſiſche Volk ſo weit zur Beſinnung gekommen, daß es die Bedeutung von Freiheit und Brüderlichkeit verſtehen konnte, ſollte ſich die Reue einſtellen und mit ihr das Verlangen, diejenigen zu ſtürzen, welche dieſe hohen und göttlichen Begriffe mißbraucht hatten.

Jeder Vortheil, welcher mißbraucht wird, ver⸗ wandelt ſich früher oder ſpäter in etwas Böſes, und ſo auch die große Revolution.

Sie hatte alle Grenzen überſchritten und deshalb ging aus dem Schoße derſelben die Kraft hervor,