Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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gefolgt war, veranlaßte Jacob, in Allem, was So⸗ phie betraf, die äußerſte Vorſicht zu beobachten. Er hielt es für am gerathenſten, daß ſie, ganz unbemerkt von den Nachbarn, ihr Leben innerhalb der ſtillen Mauern ſeines Hauſes zubrachte.

Auf dieſe Weiſe hoffte er ſie am beſten zu be⸗ ſchützen, wie nun auch die Stürme der Revolution wüthen möchten.

Die Zeit verging auch ſtill und friedlich im Hauſe Jacobs.

Der Schwermuth und Tiefſinn Elias' ſchienen durch die freundlichen Gefühle, welche der Umgang mit Sophie hervorrief, verſcheucht zu werden.

Jacob vermuthete, daß die ſtündliche Berührung mit Jemanden im gleichen Alter wieder vollkommen Elias in das verwandeln würde, was er einſt ge⸗ weſen, nämlich ein immer fröhliches und lebens⸗ frohes Kind.

Die Hoffnung treibt mit uns Allen ihre Gauke leien; wir ſind fortwährend der Spielball derſelben.

Während der Friede ein Gaſt war in der jüdi⸗ ſchen Heimath, ſammelten ſich immer düſtrere und düſtrere Wolken am Himmel des öffentlichen Lebens

Jeden Tag verließ Levitain ſeine Wohnung um in Geſchäften auszugehen und zu gleicher Zeit Neuigkeiten zu erfahren.

Die einzige Perſon außer Jacob, welche durch das verſchloſſene Thor ging, war Suſanna, die es thun mußte, um Einkäufe für die Haushaltung 3 machen.

Ob Sophie und EFlias die Bewegung in de freien Luft vermißten, wiſſen wir nicht; aber daß ſe