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Er trat eiligſt an das Bett ſeines Sohnes und beugte ſich darüber, um zu ſehen, ob Elias ſchlief.
„Gott ſei Dank, daß Du zu Hauſe biſt, mein Vater!“ ſtüſterte welcher mit offenen Augen dalag.„Ich bin Deinetwegen unruhig geweſen. Wo biſt Du geweſen?“
„Bei Mirabeau, mein Sohn. Der große Mann iſt im Begriff zu ſterben.“
„Zu ſterben,“ wiederholte Elias und richtete ſich heftig auf im Bett.
Es war der erſte Ausdruck einer tyaſten Ge⸗ müthsbewegung, den Elias zeigte.
„Ju, mein Sohn! VDer geiſtreiche Mirabeau wird
aufe einiger Stunden aufgehört haben zu leben,“
melte Jacob.
Mirabeau ſterben; Mirabeau nicht mehr leben!“ wiederholte Flias.„Nein, Vater, das kann nicht möglich ſein.“
„Daß er ſtirbt iſt möglich, aber unmöglich iſt es, daß ſein Genie ſtirbt, denn das wird Jahrhun⸗ derte nach ihm leben. Einſt wird man von Mira beau ſagen: Er füllte mit ſeinem Geiſt die ganze Nativnal verſammlung aus; er allein war das ganze Volk. Wann wird wohl Frankreich wieder einen Mann gleich ihm zu ſehen bekommen, einen Mann, welcher den Sturm zugleich erregen und beherrſchen kann?“
Jacob neigte den Kopf in ſeine Hände und ſaß eine Weile unbeweglich da.
Ein ſtarkes Schluchzen machte ihn wieder auf⸗
blicken. Es war Elias, welcher ſich auf das Kiſſen
geworfen und unter heſtigem Weinen ſeinen Kopf darin verbarg.
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