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Im Uebrigen betrachtete der Junge das ganze franzöſiſche Volk mit Eckel und Verachtung.
Wenn irgend ein vorbeigehender Franzoſe zufällig ſeine Kleider berührte, ſchüttelte Elias immer den Staub ab, als wenn die Berührung mit einem Chriſten ihn verunreinige. Ehe man ihn dazu be— wogen hätte, Jemand Anderem als einem Juden die Hand zu reichen, hätte er ſie gewiß abhauen laſſen.
Jacob lebte in gänzlicher Unkenntniß von dieſer Richfung in den Gefühlen ſeines Sohnes und ahnte nicht, daß ſein Sohn ſich zu einem fanatiſchen Juden entwickelte, welcher einſt ebenſo intolerant werden ſollte, wie Jacob aufgeklärt und liberal war.
Als Vater und Sohn nach den Feſtlichkeiten am, 14. Juli heimgelehrt waren und ſich in dem großen, prachtvollen Geſellſchaftszimmer befanden, ſagte Ja cob zum Sohne:
„Nun, Elias, wie gefiel Dir das Feſt?“
„Mir gefiel,“ antwortete Elias,„der König, weil er gütig ausſah, die Königin, weil ſie ſchön var, und Lafayette, weil er ſo laut und deut⸗ lich ſprach.“
Jacob lächelte und klopfte den Jungen mit det Worten an den Kopf: 6
„Du biſt zu viel Kind, um die Bedentung voh dem, was Du geſehen, zu verſtehen, deshalb richteſ Du Deine Aufmerkſamkeit auf Einzelnheiten. Kom her und ſetze Dich zu meinen Füßen, ſo will ich Dir das erklären!“ 3
Elias trat an ſeinen Vater heran, aber ſtatt ſi auf das Kiſſen zu den Füßen des Vaters zu ſetze


