Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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Sobald Mirabeau die Tribüne beſtieg, um zu reden, faßte Jacob den Arm des Elias und flüſterte:

Bewahre die Worte jenes Mannes in Deiner Seele und ſein Geſicht in Deinem Gedächtniß!

Jacob folgte mit geſpannter Aufmerkſamkeit den Verhandlungen und Beſchlüſſen der Verſammlung über die Aufhebung der Erblichkeit des Adels, als Etwas, was gegen das demokratiſche Princip ſtreite. Alle ſolche Geburtstitel, Wappen, Orden, Einrich⸗ tungen und Symbole, welche an die Tage der Knecht⸗ ſchaft erinnerten, ſollten abgeſchafft werden.

Seit dieſer Beſchluß gefaßt war, ſchien Vater Jacob von einer heiligen und innigen Freude er griffen zu ſein. Eines Tages äußerte er gegen Elias:

Gott wird durch Mirabeau das franzöſiſche Volk über ſein wahres Beſtes aufklären. Von Frankreich wird die Botſchaft der Freiheit ausgehen an alle Bewohner der Erde.

Mit derſelben finſtern und gedankenvollen Miene, welche er ſeit den Octobertagen beibehalten, hörte Elias den Aeußerungen des Vaters zu. Die Worte machten keinen merklichen Eindruck auf ihn. Er ſchien kein Gefühl dafür zu haben.

Daß Elias für den großen Männ Intereſſe hegte, konnte man daraus entnehmen, daß er, als der Vater

einige Tage nicht hinging, um den Verhandlungen der conſtituirenden Verſammlung zuzuhören, dieſen fragte:

Nun, Vater, ſollen wir nicht hingehen und Mira⸗

beau hören?