Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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in die Höhe ſtreckte, mit leidenſchaftlicher Heftigkeit: Bei dem Gott meiner Väter ſchwöre ich, daß ich eher Hand an mein Leben legen werde, als mich von meinem Vater und Frankreich wegführen laſſen.

Bei dieſen Worten des Elias leuchteten Jacobs Augen mit einem eigenen milden Glanze.

Des Herrn Wille geſchehe! Ich werde den Schwur, welchen Du gethan, ehren. Du magſt bleiben.

Ein Paar Wochen darauf hatte Nathanael, ſeine Frau und Kinder das dunkle Haus in der Rue... verlaſſen.

Jacob Levitain wohnte jetzt allein in der gemein⸗ ſchaftlichen Wohnung mit ſeinem Sohn und ſeiner jüdiſchen Dienerin Suſanna.

Gleich wie der kleine Elias wollte Suſanna lieber ſterben, als den DienſtVater Jacobs verlaſſen.

Nach dem wilden Ausbruch vom 5. und 6. Oe⸗ tober blieb Paris wieder ruhig. Jeder kehrte jetzt zu ſeinen täglichen Geſchäften zurück.

Während der Sitzungen der conſtituirenden Ver ſammlung ſah man bisweilen Jacob mit dem klei⸗ nen Elias an der Hand auf die Gallerien hinein⸗ ſchleichen und an irgend einem verſteekten Platz den Verhandlungen mit geſpannter Aufmerkſamkeit zu⸗ hören. Man konnte ſagen, daß das Geſicht des Juden den Ausdruck wechſelte, je nach dem Cha⸗ rakter, den die Debatten annahmen. Er ſchien ihnen mit einem Intereſſe zu folgen, das ihn ganz und

gar beherrſchte.