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legt und jetzt trug er einen ſchönen perſiſchen Schlaf⸗ rock. Auch der kleine Elias hatte ſeine ſchmutzigen Kleider mit einem mit ſchneeweißem Seidenzeug ge⸗ fütterten Tuchrock vertauſcht.
Des Knaben Geſicht war blaß und ſah mitge⸗ nommen aus. Die zwei Tage, welche ſeit ſeinem Ausgang aus dieſem Hauſe verfloſſen waren, hatten hingereicht, um ſein blühendes und fröhliches Aus⸗ ſehen zu zerſtören. Auf des Kindes Stirne ruhte eine düſtere Wolke. Die dunkeln, lieblichen Augen ſtarrten vor ſich hin.
Jacob ging zur Ottomane, warf ſich auf die⸗ ſelbe nieder und ſpräch mit milder Stimme:
„Jetzt, mein Sohn Elias, können wir von dem ſprechen, deſſen wir Zeugen geweſen.“
Dieſer warf ſich mit etwas wie einem ſchwachen Angſtſchrei in die offenen Arme des Vaters und brach dann in ein heftiges und gewaltſames Schluch⸗ zen aus.
Eine lange Weile verging, ohne daß der Vater ihn mit einem einzigen Worte zu beruhigen ſuchte. Der Alte ſchien einzuſehen, daß die Wirkung, welche der Anblick von den bei Verſailles ausgeübten Gräßlich⸗ keiten auf Elias' unverdorbene Gefühle ausgeübt, eines Ausbruches bedürfe. Jeder Verſuch, einen ſol⸗ chen zu hemmen, würde unklug und fruchtlos ge⸗
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weſen ſein.
Nach Verlauf von kurzer Zeit wurde das Schluch⸗ zen weniger heftig und ging über in ein ſtilles Weinen.
Jacob legte ſchmeichelnd ſeine Hand auf das
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ſchwarzlockige Haar des Jungen und ſagte freundlich: ewar, Geburt u. Bildung. 1. 2


