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Auf einem andern Tiſche von Ebenholz und mit eingelegter Arbeit ſtand ein künſtlich gearbeiteter Schrein, in deſſen Schooß irgend ein heiliges und theures Kleinod aufgehoben zu werden ſchien.
Neben dem Kamin ſtand eine Art kleinere Otto⸗ mane und ringsum waren in einem Halbkreis Fau⸗ teuils aufgeſtellt.
Aus einer auf dem Kamingeſims ſich befindenden“ Silberlampe verbreitete ſich ein angenehmer Geruch welcher das ganze Zimmer mit einem milden Duft erfüllte.
Auf jeder Seite des Kamins hatten zwei mit Büchern angefüllte Schränke ihren Platz. Eine Harfe ſtand in der einen Ecke und auf einem der ſchwellen⸗ den Sophas lag eine Mandoline.
Der Eindruck, den das Ganze machte, war ein angenehmer. Es kam Einem vor, als wenn dieſes
Vorgemach, oder wie man es nennen wilh einer vor⸗
nehmen Dame gehörte, welche, umgeben von Wohl⸗ gerüchen und Bequemlichkeiten, ſich hier der Poeſie und Muſik widmete, um die äußere Welt zu ver⸗ geſſen und ſo ihre Tage in innigſter Ruhe wegzu⸗ träumen.
Dieſe üppigen Gewächſe in den Fenſtern, dirſe in
ihren vergoldeten Käfigen eingeſchloſſenen Vögel, dieſe Statuen in der Ecke des Zimmers, dieſer von Weich⸗ lichkeit zeugende Comfort— Alles ſchien darauf zu deuten, daß die Eigenthümerin eine Frau ſei 3
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Eine Viertelſtunde, nachdem der Alte und dens Knabe hinter der Thürgardine verſchwunden waten, trat er wieder heraus. Die dürftigen beſchmutzten Kleider waren abg


