Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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D

Du haſt Recht gehabt, mein Sohn, zu weinen über die armen Opfer dieſes wilden Auflaufs. Laß nun dieſe Worte Dich tröſten: daß nichts geſchieht, ohne daß es Gottes Wille iſt. Der Gott Abra⸗ hams weiß, was dem Menſchengeſchlechte gut und nützlich iſt. Wir müſſen uns beugen vor ſeiner ſtrafenden Hand.

Nein, Vater, Gott hat dies Alles nicht zulaſſen können! rief der Knabe heftig und wandte ſein in Thränen gebadetes Geſicht gegen den Alten.

Des Herrn Wege ſind unerforſchlich, mein Kind. Wir können ſie nicht erforſchen und deßhalb müſſen! wir ohne Murren uns denſelben fügen. Laß uns! jetzt ein Gebet richten an den Gott unſerer Väter.

Jacob las nun in einer Sprache, die für andere Ohren vollkommen fremd war, ein Gebet von unge⸗ fähr folgendem Inhalt:

Laſſe die Pläne der Bosheit vereitelt werden und ihre Bemühungen mißglücken; laſſe das Laſter verſchwinden von der Erde und demüthige den Ueber⸗ muth, der Dir trotzen will! Gelobt ſei Du, o Gott, welcher die Macht der Sünde zerbrichſt und den Uebermüthigen demüthigſt...

Elias hatte gewiß zugleich mit dem Vater die ſelben Worte her tammelt: aber die Gefühle in Herzen des K nicht von einer ſolche Natur, daß ſie mit übereinſtimmte. Dor herrſchte ein Chaos, welches ſich nicht ſo bald en wirren ſollte.

Nachdem der Alte ſein Gebet vollendet, er Suſanna und kündigte an, daß die Mahlzeit reit ſei.

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