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erſten Stock befand, ſetzte er den Knaben nieder und klopfte dreimal.
Eine Weile verging, dann hörte man drinnen eine Bewegung, und eine Frauenſtimme frug: „Iſt es Vater Jacob Levitain?“
„Mach' auf, Suſanna!“ antwortete Levitain. Im nächſten Augenblick öffnete ſich die Thüre. Ein röthlicher Schein ſtrömte von einer Lampe Vater und Sohn entgegen.
„Beim Gott unſerer Väter,“ ſchrie Suſanna, „wo ſeid Ihr geweſen, und wie ſeht Ihr aus?“
„Schließe die Thüre ab, und laß uns eintreten!“ antwortete Jacob Levitain mit feſter Stimme.
Suſanna fand es gerathen, dieſem Befehl ſofort nachzukommen.
Vom Entrée gelangte man in eine Art Dach⸗ kammer, welche Nacht und Tag all ihr Licht von einer Lampe erhielt.
Dieſe Kammer entbehrte allen Meublements und war nur mit Packkäſten, die auf einander geſtellt waren, dergeſtalt angefüllt, daß ſie alle Wände be⸗ deckten.
Gerade gegenüber der Thüre, durch welche ſie eingetreten, befand ſich eine andere, welche zu der eigentlichen Wohnung führte.
Nachdem Jacob auf eine ſo beſtimmte Weiſe die Ausrufungen und Fragen Suſanna's unterbrochen,
traten ſie in ein Zimmer ein, in deſſen Kamin ein munteres Feuer flammte.
So dürftig das vordere Stübchen war, eben ſo reich undüppig möblirt war das Zimmer, in wel⸗ chem ſie ſich jetzt befanden.


