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für unſere Hingebung und für Alles, was wir für Euch Männer opfern.
— So, Barbro, muß Sie nothwendig um die Küſte da herumſegeln? Meint Sie denn wirklich, daß wir wie ein Paar Fahrzeuge ausſehen, die fertig ſind vom Stapel zu laufen, um mit unſern ſchmäch⸗ tigen Geſtalten mit vollen Segeln gegen Freude und Noth in dem ſchwierigen Fahrwaſſer kreuzen zu können.
— Nein, Vetter, wir gleichen einem Paar alten Fahrzeugen, die ihre Fahrt auf dem Weltmeer be⸗ ſchloſſen, und nöthig haben in dem Hafen der Häus⸗ lichkeit zu ankern.
— Hol mich der T—, Barbro, ich glaube, daß Du Recht haſt. Ich laſſe alſo in Gottes Namen den Anker fallen und ſage: laß los!
Der Capitain nahm Barbro an der Hand und ſagte auf ſeine offene, redliche Seemannsweiſe:
— Es iſt nicht mehr als billig und recht, daß Du nach ſo langem und treuem Dienſte auch Deinerſeits ein Fahrzeug zu führen bekommſt, und darum wollen wir wohl den Pfarrer den Segen über uns ſprechen laſſen.
Und jetzt zum Schluß einen Blick auf unſere Helden und Heldinnen.
Ein Jahr oder Etwas darüber war verfloſſen. Es war Weihnachtsabend und man ſollte denſelben auf Björnbo zubringen, wo Barbro, fröhlich und freund⸗ lich wie immer, als Frau Werner reſidirte.
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