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— In den Wind hinauf gehalten!— ſagte ich; aber mein kleiner Steuermann war zu ſchwach in den Händen; ich ergriff das Steuerruder und ſchrie ihm zu:
— Was, zum tauſend Teufel, kannſt Du nicht in den Wind hinauf halten?
Als ſie darauf immer bläſſer und bläſſer wurde, ſchrie ich:
— Sieh da, jetzt wirſt Du, zu Millionen Teu⸗ feln, ſeekrank. Ich ſollte Dich, meiner Seele, das Tauende ſchmecken laſſen wegen ſolchen Unfugs.
— Komm mal her, Gottlieb, und trage die Krabbe da in die Kajüte.
Und da lag nun unſer geſchlagener Held. Nachts bekamen wir noch ſtärkeren Wind, welcher zweimal vierundzwanzig Stunden anhielt. Eine Sturzſee nach der andern kam herangewälzt, daß der ganze Kaſten krachte. Das arme Mädchen war von der Seekrankheit ganz überwältigt.
Als ich einmal während der Zeit zu ihr hinun⸗ terkam und das Meer wild ringsum brüllte, fand ich ſie auf dem Boden liegend und ſich vor Schmerz wie ein Wurm krümmend. Als ſie mich erblickte, rief ſie verzweifelnd:
— Ich ſterbe, Onkel!— Wir ſterben Alle, Alle ohne Rettung———— O Gott! O Gott! ———— Wie das ſchauderhaft iſt——— H! was ich leide———
In demſelben Augenblick krachte es in allen Fugen heftiger als zuvor, was den Ohren des ent⸗ ſetzten Mädchens ſo vorkam, als wenn das Fahr⸗ zeug zermalmt würde, und ſie ſchrie:


