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mir vielleicht Ehre und Ruf hätte erſetzen können; aber das war ein Traum, der jetzt vorbei iſt.— Meine Seele würde ermatten und ſterben in der ſo hochgeprieſenen Glückſeligkeit an Erlands Seite.
Im Laufe des Nachmittags kam Erland. Er bat Milner, mit Calla ſprechen zu dürfen.
Das, was zwiſchen ihnen geſprochen wurde, iſt unnöthig, hier zu wiederholen. Wir werden in dem Folgenden darüber Aufklärung geben.
Oben auf ſeinem Zimmer ſaß Harald Abends über ein Buch gebückt. Die Lampe verbreitete einen matten Schein über das Geſicht des Jünglings, das ſehr blaß war.
Die Uhr war ungefähr achte, als ein Fuhrwerk in den Hof hineinrollte.
Harald blickte auf und murmelte:
— Schon nach Hauſe!
Gleich darauf knarrte die Treppe von Tritten. Sie waren ſchwer und langſam.
— Kann das Erland ſein? Nein, er würde mit haſtigen Tritten heraufgeeilt ſein, um mich von ſeinem Glück in Kenntniß zu ſetzen.— Es iſt irgend ein Fremder,— dachte Harald.
Eben, als er nachſehen wollte, wer es ſein konnte, öffnete ſich die Thüre, und Erland ſtand an der Schwelle; aber ſo entſetzlich bleich, daß Harald aus Furcht, daß er umfallen möchte, auf ihn zu eilte. Erland ſchob ihn ſachte bei Seite und ging hin zum Sopha, in welches er ſich niederwarf.


