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Der Tag ging für Calla unter einem peinlichen Kampf zu Ende, für Eliſe damit, daß ſie eifrig da⸗ mit beſchäftigt war, ihre Sachen einzupacken; denn in einigen Tagen wollte ſie nach der Hauptſtadt, wohin Göran ſie begleiten ſollte.
Frau Milner befand ſich in vollkommener Un⸗ kenntniß darüber, daß Eliſe die Abſicht hätte, als Sängerin aufzutreten, weil Milner ihr das nicht eher mittheilen wollte, als bis Fliſe fort ſei. Man fürchtete mit Recht einen Auftritt von Frau Milner, welche Anfangs gewiß das Engagement der Tochter beim Theater als eine Verſchreibung an den leib⸗ haftigen Satan anſehen würde.
Jetzt hieß es, daß Eliſe den Winter in Stockholm zubringen ſollte, um ihre muſikaliſchen Studien fort⸗ zuſetzen.
Milner hatte ausdrücklich erklärt, daß Eliſens Namen auf keinem Anſchlagezettel gedruckt werden dürfte. Nachdem das Uebereinkommen getroffen, daß ſie ihren Willen haben ſollte, hatte er nicht ein einziges Wort mit ihr geſprochen. Die früher ſo klare Stirne des Vaters war trübe und finſter ge⸗ worden.— Er lächelte nicht mehr der Tochter zu, liebkoste ſie nicht und blickte ſie kaum an.
Eliſe, welche von ihren Künſtlerträumen viel zu geblendet war, empfand allerdings dabei einen Schmerz, und näherte ſich ihm oft zärtlich und bit⸗ tend; aber er ſchob ſie von ſich, und ſie tröſtete ſich mit dem Gedanken an Beifall, Blumenbouquette und Lorbeerkränzen, welche von dem entzückten Publi⸗ kum anf ſie herabhageln würden.
Es iſt wunderbar, wie die Jugend glaubt, daß


