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49. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 15. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Der Sieger, dem Alles zu Gebot ſtand, hatte nun auch das Loos der bisherigen Bundesgenoſſen und Schuͤtzlinge Preußens zu beſtimmen. Unter dieſen wa⸗ ren Sachſen und Heſſen⸗Kaſſel die bedeutendſten; in der Behandlung beider zeg aber Napoleon mehr ſeine Politik als irgend etwas zu Rath, was beide zu ihren Gunſten anfuͤhren konnten.

Sachſen hatte ſeine Waffen mit den preußiſchen vereinigt, zwar nicht zufolge einer freien Entſchlieſ⸗ ſung, ſondern weil es, wie es betheuerte, von dem maͤchtigeren Preußen dazu gezwungen worden war. Sachſen hatte ſich aber nun einmal an Preußen ange⸗ ſchloſſen und in der Schlacht von Jena an ſeiner Seite gefochten, und doch ließ Napoleon ſeine Entſchuldi⸗ gung gelten; das ſaͤchſiſche Truppenkorps wurde auf Ehrenwort entlaſſen, der Kurfuͤrſt zu dem Range ei⸗ nes Koͤnigs erhoben, bald darauf in den Rheinbund aufgenommen und von Napoleon mit großer Auszeich⸗ nung behandelt. Auch die Herzoge von Sachſen⸗Wei⸗ mar und Sachſen⸗Gotha blieben im Beſitz ihrer Laͤnd⸗ chen, nachdem ſie durch ihren Beitritt zum Rheinbun⸗ de die Oberherrlichkeit Frankreichs anerkannt hatten.

Der Landgraf oder Kurfuͤrſt von Heſſen⸗Kaſſel durfte, wie es ſchien, hoffen, vom Sieger noch glimpf⸗ licher behandelt zu werden, denn er hatte ſich nicht an Preußen angeſchloſſen, und, trotz aller Zureden und Drohungen, waͤhrend des kurzen Kampfes eine ſtrenge Neutralitaͤt beobachtet. Da aber dieſer Fuͤrſt,