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ſeines Vaters in der Gruft ſeiner Vaͤter beſtatten zu duͤrfen, ward eben ſo unſanft abgewieſen, als das ver⸗ ſoͤhnliche Schreiben des Vaters beantwortet worden war. Der Nachfolger des Herzogs ſoll geſchworen ha⸗ ben, dieſe Beleidigung mit ewigem Haſſe zu vergel⸗ ten— er that Alles, um denſelben waͤhrend ſeines Lebens zu bewahren, und hinterließ ſeinen Getreuen als ein Vermaͤchtniß die Pflicht der Rache, welcher die ſchwarzen Schaaren von Braunſchweig am isten Juli 1815 in vollem Maße zu genuͤgen wußten.
Einige haben dieſes harte Benehmen Napoleon's einer Aufwallung des perſoͤnlichen Haſſes gegen den Herzog zugeſchrieben; Andere meinen, dieſer Haß ſey ganz oder doch zum Theil nur ein Blendwerk gewe⸗ ſen, die Einziehung des Braunſchweigiſchen Gebiets und deſſen Vereinigung mit dem fuͤr Hieronymus Buonaparte beſtimmten Koͤnigreich Weſtphalen habe dadurch eingeleitet werden ſollen. Das Benehmen Na⸗ poleon's in dieſem Falle mag nun das Ergebniß einer leidenſchaftlichen Aufwallung oder einer kalten Berech⸗ nung der Selbſtſucht geweſen ſeyn, ſo war es eines Monarchen und eines Kriegers ſchlechterdings un⸗ wuͤrdig.
In Potsdam und Berlin zeigte ſich Napoleon ebenfalls mehr als geſchwornen und unverſoͤhnlichen Feind, denn als großmuͤthigen Sieger. In Potsdam eignete er ſich das Schwert, das Wehrgehaͤnge und
den Hut Friedrichs des Großen zu. Das von dieſem


